Dank der Unterstützung der Vorarlberger Landesregierung konnte die Österreich-Afghanistan Gesellschaft (ÖAFG) im Distrikt Rabat Sangi in der westafghanischen Provinz Herat lebensrettende Nothilfe leisten.


Es ist unfassbar, was die Menschen dort in den vergangenen Jahren erleiden musste: Zunächst waren sie besonders stark vom Erdbeben 2023 betroffen, viele Häuser wurden zerstört, viele Familien verloren ihr Hab und Gut. Im Jahr darauf folgte eine Flutkatastrophe und raubte der ohnehin bereits notleidenden Bevölkerung vollends ihre Existenzgrundlagen. Die Wassermassen machten nicht nur die Lehmhütten unbewohnbar, sondern rissen auch ganz Häuser mit sich, vernichteten die Ernten und raubten ihre Existenzgrundlagen.

Angesichts der katastrophalen Situation startete die lokale Hilfsorganisation Organization for Development Programs for Afghanistan (ODPA) ein Soforthilfeprojekt. In Abstimmung mit der Vorarlberger Landesregierung sowie lokalen Behörden und Partnern wurden 132 Haushalte ausgewählt, in denen die Not besonders groß ist: Kinderreiche Familien, alleinerziehende Mütter sowie Haushalte mit älteren bzw. behinderten Menschen. Diese Haushalte erhielten eine finanzielle Soforthilfe, mit denen sie ihre Grundbedürfnisse abdecken können. „Lebensmittel und Hygieneartikel stehen dabei an erster Stelle“; berichtet ÖAFG-Vertreter Thomas Preindl, der zur Koordinierung der Hilfe vor Ort war.